28. März, Konzert: Wenn nur die Seele nicht schläft

„Tik dvēsele nedus kā zāle zem ledus“ – „Wenn nur die Seele nicht schläft wie Halme unter dem Eis“.
Dieses Motto des lettischen Dichters Jānis Ziemeļnieks beschreibt nicht nur das Frühlingserwachen. Es inspirierte auch den lettischen Komponisten Juris Kulakovs, der die legendären Bands „Menuets“ und „Pērkons“ gründete, mit denen er auch massgeblich zum Klima der singenden Revolution beitrug, da in seinen Liedern die lettische Kultur und Texte heimischer Dichter auflebten. Kulakovs‘ Auftritte waren in den achtziger Jahren zeitweise verboten. Kulakovs war ausgebildeter Musiker und Komponist zwischen Klassik und Pop/Rock.
Am Samstag, 28. März 2026 um 17 Uhr gibt Juris Kulakovs‘ Tochter Justīne Kulakova-Sypniewski zusammen mit der Legende des lettischen Chansons, Ieva Akuratere, und der Pianistin Melisa Debora Kaškura ein Konzert in der Hull’s School, Falkenstrasse 28a, 8008 Zürich.
Danach gibt es den Dokumentarfilm über das Leben und Schaffen von Juris Kulakovs „Mākslas darbi rodas mokās“ gezeigt, der 5 Nominationen für den Kinopreis Lielais Kristaps 2025 erhielt.
Um Anmeldung bei info@lvevents.ch wird gebeten. Eintrittspreis CHF 35.- (CHF 30.- für Vereinsmitglieder).

