2024 – Filmprojekt zum ersten Sängerfest: „Zeme, kas dzied“

„Das am 29. Juni 1873 von 1003 Sängerinnen und Sängern, 45 Chorleitern, 10 000 Zuschauern und Zuschauerinnen und einigen Dutzend Initianten geschaffene erste Sängerfest Lettlands, hat sich im Laufe von anderthalb Jahrhunderten zu einem wichtigen, wenn nicht dem wichtigsten Zeichen der lettischen Identität, des Selbstbewusstseins und der Vitalität des lettischen Staates entwickelt.“

So äussert sich Dainis Ivāns, Szenarist des Fimprojekts „Dzeme, kas dzied“ (Das singende Land). Dainis Ivāns ist ausserdem einer der Begründer und historische Figur der Singenden Revolution, die Lettland Ende der 80er und anfangs der 90er-Jahre die Unabhängigkeit zurückbrachte.

Der Film entsteht im Jahre 2024 unter der Regie von Māris Mārtinsons, produziert von Linda Krūkle, mit mehreren bekannten Schauspielern. Obwohl es zuerst schien, dass das Sängerfest eine sehr männliche Angelegenheit war, zeigt der Film auch die Rolle der Frau. So waren Frauen an deutschen und estnischen Sängerfesten in Tartu und Riga 1861 und 1869 von der Teilnahme ausgeschlossen, aber 1873, bei den ersten lettischen Sängerfesten, sangen 212 weibliche Stimmen im gemischten Chor mit, eine europaweite Neuigkeit. Dies beschreibt die lettische Historikerin Dr. Vita Zelče in der Dokumentation zum Film, die Sie hier in lettischer Sprache lesen können, mit vielen interessanten Informationen zum Film und den dargestellten historischen Figuren:

Natürlich fehlt im Film auch die Liebe nicht. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite https://zemekasdzied.lv/lv

Die Gesellschaft Schweiz Lettland hilft mit einem bescheidenen Beitrag, den Film fertigzustellen. Innovativ ist auch das Finanzierungsmodell, das ein Crowdfunding umfasst. Am Crowdfunding beteiligen kann man sich hier: https://filmaibut.lv/

Spenden kann man ab 5 EUR und mit 300 EUR ist man schon „Ehrengast“. Je nach Spende erhält man ein Symbol im Festival-Chor, als Sänger oder Sängerin, Chorleiterin oder Chorleiter, Chefidirigentin oder Ehrengast:

19.9.23: Lettische Dankesgrüsse von den Special Olympics in Berlin

Aus Rauna (Dorf bei Smiltene) erreichen uns die Dankesgrüsse der lettischen Para-Olympionikin Evita Freimane, die wir für ihre Teilnahme an den Para-Olympiaden in Berlin diesen Sommer vom 17. bis 25. Juni 2023 unterstützt haben. Während Evita Freimane sich vor vier Jahren in Abu Dhabi sehr gut im Badminton machte, erreichte sie in Berlin mit dem lettischen Frauen-Fussballteam den vierten Platz. Im unten stehenden Text lesen Sie (auf Lettisch und Deutsch) ihren Bericht, den uns Frau Zvejneice von der wohltätigen Stiftung „Aluksnes un Apes novada fonds“ weitergeleitet hat, mit der wir zusammenarbeiten. Im Foto: das Lettische Frauen-Team.

Die Gesellschaft Schweiz-Lettland dankt ihren wie immer grosszügigen Spendern und Spenderinnen!

6. Mai 2023 – Tag der guten Tat

Ein Teil des Vorstands sammelte im Coop Mühlacker an der Mühlackerstrasse in Zürich-Affoltern Geld für die Stiftung Pigna in Kloten („Raum für Menschen mit Behinderung“). Siehe www.pigna.ch. Die Stiftung bietet geschützte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Wohnprojekte.

Jana, Edite und Alain vom Vorstand der Gesellschaft Schweiz-Lettland boten den samstäglichen Coop-Kunden Kaffee und Schokolade, kamen dabei ins Gespräch. Das Geld geht an die Stiftung Pigna, aber wir haben uns dank der Vermittlung von Martins, dem lettischen Geschäftsführer der Filiale, bekannt gemacht, haben das Jugendchorfestival 2023 in Basel beworben (wo im Mai 23 der gemischte Jugendchor der Domschule Riga – Lettland – singt), sowie unsere eigenen kleinen Projekte in Lettland und der Schweiz präsentiert.

In Erinnerung bleiben die vier Kinder (Raul, Lina, … und Bigna; ein Name ist uns entfallen), die begeistert waren von der Schokolade und unserer Arbeit. Raul, 10 Jahre, meinte, wir seien gute Menschen, dass wir uns für Behinderte engagieren und sehr ernsthaft und bedeutungsvoll nickend meinte er, diese Arbeit sei sehr wichtig. Anscheinend ein Experte. Ausserdem hatte er ungefähr 2 Franken dabei, um Süssigkeiten zu kaufen. Daruf verzichtete er danach – wie die anderen drei Kinder – und warf alles in den Spendentopf, obwohl wir ihm sogar noch gesagt haben, er solle das Geld behalten.

Also wenn man solche 10-jährige Kinder betrachtet, muss man sagen, dass man für die Zukunft optimistisch sein kann. Danke dir Raul, …. , Lina und BIGNA : schöner Zufall und lieb, dass ihr der Stiftung PIGNA gespendet habt!

Klavierwettbewerb in Riga 2022

Zusammen mit der in der Schweiz lebenden lettischen Pianistin Arta Arnicane unterstützte die Gesellschaft Schweiz-Lettland einen Teil des Rigaer Klavier-Nachwuchswettbewerbs (11th Riga International Competition for Young Pianists 2022). Anlässlich der 30 Jahre unseres Vereins spendeten wir 300 CHF Preisgeld, das sich die ganz jungen Nachwuchs-Pianistinnen Gerda Lina Brennessele und Sniedze Sarja teilten.

Im Folgenden finden Sie den Bericht der Gewinnerinnen auf Lettisch (weiter unten in Deutscher Übersetzung).

„Obwohl Gerda Lina erst im dritten Jahr an der Musikschule ist, führen ihr Talent, ihre Liebe zur Musik und die Ausdauer, mit der sie jedes Musikstück angeht, zu einem positiven Ergebnis bei Wettbewerben“, sagt Gerdas Mutter Svetlana Brennessele und fügt hinzu: „Bisher hatte Gerda die Möglichkeit, aus der Ferne an Wettbewerben teilzunehmen, aber das ist nicht zu vergleichen mit den Emotionen – der Freude und gleichzeitig der enormen Aufregung – die man auf der Bühne erleben kann! Der Wettbewerb hat ihr ein enormes Selbstvertrauen und den Glauben an sich selbst gegeben! „

„Ich kannte mein Ziel! Ich wusste, dass ich gewinnen wollte! Ich liebe das, was ich tue, von ganzem Herzen, und deshalb freue ich mich umso mehr, dass mein Auftritt beim Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Riga 2022 von der Jury gewürdigt wurde. Als sie verkündeten, dass ich nicht nur den ersten Preis und die beste Darbietung, sondern auch einen Geldpreis in Höhe von 150 € erhalten habe, wollte ich vor Freude springen“, sagt Gerda Lina Brennessele.

Ieva Sarja, Mutter von Sniedze Sarja: „Ich möchte mich ganz herzlich für den von Ihnen organisierten Wettbewerb für junge Pianisten und für das von der Vereinigung Schweiz-Lettland und Arta Arnicāne verliehene Preisgeld bedanken. Eine solche Anerkennung ist ein grosser Ansporn, den von Ihnen eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Für Sniedze ist es das erste Geld, das sie selbst verdient hat, was ihr grosse Freude bereitet, aber auch ein Gefühl der Verantwortung vermittelt, ernsthaft zu arbeiten und ihr Talent zu entwickeln. Das Preisgeld wird zum Teil zur Deckung der Teilnahmegebühren für künftige Wettbewerbe und zum Teil für den Kauf von Bühnenkostümen verwendet.

Wir sind dankbar für die Möglichkeit, an einem so hochrangigen Klavierwettbewerb teilnehmen zu können, und für Ihre finanzielle Anerkennung.“

25. Oktober 2020 im Grand Hotel Giessbach : Janis Silins und das Duo Arnicans heissen Sie mit der Geschichte Lettlands und Musik willkommen

Der lettische Historiker Jānis Šiliņš spricht zur Frage, wie die lettische Republik auch nach dem Einmarsch der Sowjettruppen im Zweiten Weltkrieg bis zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1991 weiterbestand. Der Historiker spricht am öffentlichen Anlass am Sonntag, 25. Oktober 2020, im Grand Hotel Giessbach im Berner Oberland. Danach folgt das Konzert des renommierten Musiker-Duos Arta und Florian Arnicans.

28. Generalversammlung 2020, Sonntag, 25. Oktober 2020, im Grand Hotel Giessbach im Berner Oberland, www.giessbach.ch. Die Generalversammlung ist um 11.30 Uhr. Danach haben Sie die Möglichkeit, ab 12.30 Uhr das Mittagessen für 45 CHF einzunehmen. Um 14 Uhr beginnt der öffentliche Teil mit einer Einführung von Herrn Thomas Krebs, Archivar des Grand Hotels Giessbach und Mitglied der Gesellschaft Schweiz-Lettland, und einem Vortrag des lettischen Historikers Jānis Šiliņš, Forschungsleiter der Abteilung für lettische Geschichte des Nationalarchivs der Republik Lettland, zum Thema des „Fortbestehens der lettischen Republik in der Sowjetzeit„. Danach hören wir ein Konzert des in der Schweiz lebenden lettischen Musikerpaars Duo Arnicans. Der Besuch der Veranstaltung ist ohne Übernachtung möglich, aber das Hotel liefert uns Spezialkonditionen, die Sie – sofern Sie Mitglied der Gesellschaft Schweiz-Lettland sind -, direkt beim Hotel anfragen können: Reservationen sind möglich unter dem Stichwort „Gesellschaft Schweiz-Lettland“ unter seminar-bankett@giessbach.ch oder unter der Nr. 033 952 25 04. Für eine Teilnahme an der GV und am öffentlichen Teil ist ausserdem SEPARAT EINE ANMELDUNG UNTER gsl@schweiz-lettland.ch obligatorisch, ob Sie nun Mitglied sind oder nicht! Die Gesellschaft Schweiz Lettland und das Grand Hotel Giessbach werden die Vorschriften, die Anzahl Teilnehmende und Abstände betreffen, strikt einhalten.

1. Dezember 2019: Dank aus Nereta für Hilfsprojekt der Gesellschaft Schweiz-Lettland

Danksagungen aus Nereta

Dieses Jahr erhielt die Gesellschaft Schweiz-Lettland zwei offizielle Dankesbekundungen aus Nereta in Südost-Lettland. Schön eingerahmt sehen Sie rechts das Dankes-Diplom der Gemeinde Nereta „für langjährige Zusammenarbeit und wertvolle Unterstützung der Einwohner der Gemeinde Nereta.“ Die Diplome wurden Frau Jana Limanovica übergeben, die unsere Finanzen betreut und u.a. auch den direkten Kontakt mit Nereta pflegt. Das Dankesschreiben links ist verfasst im Namen des Sportklubs „Saules“, der – obwohl wir keine sportlichen Aktivitäten haben – unser institutioneller Partner in der Zivilgesellschaft ist.

Foto unten: Übergabe der Danksagung an unser ehem. Vorstandsmitglied Regina Wirz in Nereta, Juni 2019. Links unser Partner Nauris Beļuns und rechts Leiter der Gemeindeverwaltung von Nereta, Herr Juris Zālītis.

Wir unterstützen Nereta weiterhin. Beachten Sie dazu unser Projekt (hier klicken).

Offizieller Besuch der GSL in Nereta

31. Aug. 2019: BILLE – Exklusive Sonderschau in Zürich

Treffen Sie an der Samstagsmatinee am 31. August 2019, 11 Uhr, im Arthouse Kino UTO (Kalkbreitestr. 3, 8004 Zürich) die Regisseurin Ināra Kolmane und den Drehbuchautor Arvis Kolmanis. Ihr Film BILLE von 2018 wird mit Untertiteln zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt. BILLE ist eine Verfilmung nach den Motiven des gleichnamigen Romans von Vizma Belševica. Die Autorin Belševica (1931-2005) wurde jahrelang als aussichtsreichste lettische Kandidatin für den Literatur-Nobelpreis gehandelt. Der Anlass wird von der Gesellschaft Schweiz-Lettland organisiert und mitfinanziert, mit grosszügiger Unterstützung der Hull’s School in Zürich.

Zusammenfassung der bewegenden Geschichte:

Ein aussergewöhnliches und kreatives, kleines Mädchen versucht die verwirrende Welt der Erwachsenen in Europa kurz vor dem 2. Weltkrieg zu begreifen und ihren eigenen Wert zu beweisen, obwohl es ihrer Mutter an Wertschätzung und Liebe mangelt. Angesichts der Verachtung ihrer Mutter für sie versucht Bille, in ihrer lebhaften Fantasie einen Ausweg zu finden und nach dem Traumland zu suchen.

BILLE ist eine Verfilmung nach den Motiven des gleichnamigen Romans von Vizma Belševica. Die Autorin Belševica (1931-2005) wurde jahrelang als aussichtsreichste lettische Kandidatin für den Literatur-Nobelpreis gehandelt. Der Anlass wird von der Gesellschaft Schweiz-Lettland organisiert und mitfinanziert, mit grosszügiger Unterstützung der Hull’s School in Zürich.

Exklusive Sonderschau in der Schweiz, am Samstag, 31. August 2019, um 11 Uhr, im Kino Arthouse Uto an der Kalkbreitestrasse 3 in 8004 Zürich.

Film in Originalsprache mit englischen Untertiteln.

24. August 19 – 30 Jahre Baltischer Weg (Treffen in Fribourg)

Jurate Caspersen von der litauischen Gesellschaft organisiert ein Treffen an der Universität Fribourg zum Gedenken an die Menschenkette, die die baltischen Völker 1989 quer durch Litauen, Lettland und Lettland bildeten, um auf ihr Schicksal und den Unabhängigkeitswunsch aufmerksam zu machen. Bitte um Anmeldung bis 19. August an jurate@caspersen.ch

8. Juli 2019: Neuer Lettischer Präsident erwähnt die Schweiz als Vorbild

Teksts latviešu valodā – skat. lejā.

Am 8. Juli 2019 legte Egils Levits als neuer Präsident der Republik Lettland seinen Eid ab. Egils Levits ist Gast und Redner an Anlässen der Gesellschaft Schweiz-Lettland gewesen, vor etwa zwanzig Jahren und erst wieder 2018 zum hundertjährigen Jubiläum der Republik Lettland.

Vereidigung von Präsident Egils Levits am 8. Juli 2019 (Foto: Präsidialamt president.lv)

In seiner Antrittsrede erwähnte Egils Levits die Schweizer Verfassung als ein Vorbild für Lettland:

Das Schweizervolk und die Kantone, … gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, … geben sich folgende Verfassung (usw.).

Er sprach als eine der grössten Herausforderung seiner Regierungszeit die Bekämpfung der Ungleichheit in Lettland an. Lettland steht gemessen am Gini-Koeffizienten für Ungleichheit unter 11 Staaten Ost- und Zentraleuropas an viertletzter Stelle. Grösser war die Ungleichheit gemäss Weltbank in Rumänien, Bulgarien und Litauen. Unter 19 Ländern der Euro-Zone stand Lettland 2016 an vierzehnter Stelle, weit hinter den drei am wenigsten ungleichen Gesellschaften Slowenien, Slowakei und Finnland, aber immerhin noch knapp vor Italien und Griechenland.

Das Zitat aus der Schweizer Verfassung stammt aus der im Jahr 2000 revidierten Präambel, die sich in diesem Punkt an einen Gedanken anlehnt, der sich beim amerikanischen politischen Philosophen und Gerechtigkeitstheoretiker John Rawls findet und der oft in folgender Formulierung zitiert wird: „Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied“.

Für uns Mitglieder der Gesellschaft Schweiz-Lettland ist die Erwähnung der Schweizer Verfassung wie ein kleines Augenzwinkern des neuen Präsidenten, der sich scheinbar gut erinnert an seinen Auftritt an unserer Veranstaltung „Gründung der lettischen Republik 1918, deren Wiederherstellung 1990 und zur Zukunftssicherung der Staatsgrundlagen von 2014 aus verfassungspolitischer Sicht“. Den Vortrag hielt Levits am 27. April 2018 an der Universität Zürich nach einer Einführung von Rechtsprofessor Prof. Dr. Andreas Kley. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Europainstitut der Universität Zürich statt.

Wer der Vereidigung von Präsident Egils Levits diesen 8. Juli 2019 beigewohnt hat, kam – trotz Schweizer Bezug – nicht umhin, die grossen Unterschiede zwischen der Republik Lettland und dem Bundesstaat Schweiz v.a. im politischen Zeremoniell und symbolischen Stellenwert der Amtsträger zu bemerken. Die Medien waren weitgehend mit dem zeremoniellen und symbolischen Wert dieser Veranstaltung befasst, was zumindest insofern nicht erstaunt, als der Präsident eine weitgehend repräsentative Bedeutung hat. So darf er etwa in einer Villa am Meeresstrand in Jurmala Einsitz nehmen. Im Unterschied dazu ist der höchste Schweizer, die höchste Schweizerin in der Eidgenosschenschaft der Präsident oder die Präsidentin der Bundesversammlung. Die meisten Bürgerinnen und Bürger der Schweiz kennen deren Namen nicht.

Die grosse Symbolik des Präsidentenamtes erklärt vielleicht, wieso lettische Medien unendlich darüber stritten, ob Levits recht hatte, auf seiner Gästeliste die Ehepartnerinnen und Ehepartner der Ehrengäste nicht zu führen. Diese Anhängsel waren damit erstmals nicht eingeladen.

Egils Levits musste einen langen Eid ablesen, in dem er irrtümlich ein Wort für „Bewusstsein“ als „Gewissen“ ablas, was sehr ähnlich klang. Die strenge Präsidentin der Saeima Mūrniece brachte den Präsidenten aber dazu, den etwa halbminütigen Schwur nochmals zu lesen. (Link).

In der Schweiz limitiert sich die Vereidigung der Exekutivmitglieder (des Bundesrats) auf drei Wörter: „Ich schwöre es“. Die Ordnung sieht aber vor, dass diejenige, die das nicht bei Gott tun wollen, auch ohne Erheben der Schwurfinger können, mit den Worten „Ich gelobe es“. Dies führte erstmalig bei der Vereidigung der Bundesrätin Ruth Dreifuss und einer ihrer Nachfolgerinnen Simonetta Sommaruga zu entsprechenden Medienmeldungen auch in der Schweiz.

Die Gesellschaft Schweiz-Lettland hofft sehr, den neuen Präsidenten bald wieder in der Schweiz zu wissen und ermutigt unsere Regierung, sich um die Beziehung mit den baltischen Staaten aktiv zu bemühen.

Mit der Frage der Erneuerung der Kohäsionszahlungen des Bundes an osteuropäische Länder steht 2019 im Zusammenhang des Brexits und der Verhandlungen eines Rahmenabkommens ein grosser und wichtiger Brocken auf dem Tisch.

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Gruss in lettischer Sprache :

2018. gada 27. aprīlis Cīrihes universitātē: Toreiz Levita kungs uzstājās ar runu par Latvijas Satversmes rašanos, Latvijas valsts attīstību, kā arī šodienu („Entstehung, Wiedereinführung und Erneuerung der lettischen Verfassung“). Atbildēja uz auditorijā uzdotajiem jautājumiem. Šveices vizītē Levita kungu pavadīja arī Levitas kundze. Kas zina, varbūt tieši saistībā ar šo vizīti prezidenta kungs dziļāk izpētīja Šveices jauno (2000. gada) konstitūciju, kuras vārdus citēja savā pirmajā uzrunā Saeimā š.g. 8. jūlijā: „Tautas stiprums tiek mērīts ar to, kā klājas tās vājākajiem locekļiem.“

Tādējādi mums, Šveices – Latvijas biedrības pārstāvjiem, piešķirts liels gods par netiešu iesaistīšanos aktuālos procesos.

Prezidenta kungs! Sirsnīgi sveicieni no Šveices ar spēka, izturības un veiksmes novēlējumiem. Levitas kundze! Izdošanos visos darbos! Daudz pacietības!

Valsts prezidents Egils Levits pirmajā darba vizītē dosies uz Igauniju.

Sveicieni no pagātnes, sveicieni tagadnē un nākotnē!

Patiesā cieņā,

Biedrības Šveice-Latvija valdes locekļi

Egila Levita runa latviešu valodā Link.

Lettlandreise: über Semgallen und Lettgallen zurück nach Vidzeme

Rundales pils
Rundāles pils. / Schloss Rundāle.

Am gemütlichen Neumitgliederanlass der Gesellschaft Schweiz Lettland am 25. Januar 2020 präsentierte das ehemalige Vorstandsmitglied unseres Vereins, Regina Wirz, die Eindrücke von ihrer Lettlandreise, die sie von Riga über Semgallen und Lettgallen zurück nach Vidzeme führte. Regina Wirz besuchte dabei auch unser Hilfsprojekt in Nereta, Südostlettland. Sie können das reichhaltige fotografische Material dieser Erkundung in einer Präsentation im PDF-Format (hier) anschauen. Die Reise führt Sie über Riga nach Rundāle, Koknese, wo Sie das Kraftwerk Pļaviņas bestaunen, weiter über die Gedenkstätte Likteņdārzs bis nach Nereta, Daugavpils, Krāslava und Aglona, sowie zurück über Rēzekne und Krustpils nach Sigulda, Saulkrasti und wieder Riga.